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Verfasst am 10.01.2012 17:58:49 Uhr Wir trauern um unsere Kollegin Lucie Meyfarth Pressemitteilung 001/12 des Deutschen Gewerkschaftsbundes Saar vom 09. Januar
2012
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DGB trauert um Lucie Meyfarth.
Erste hauptamtliche DGB-Gewerkschafterin im Alter von 81 Jahren gestorben.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund trauert um Lucie Meyfarth, die am 8. Januar im
Alter von 81 Jahren gestorben ist.
Eugen Roth, Landesvorsitzender des DGB Saar: "Mit Lucie Meyfarth verlieren
wir eine konsequent denkende und handelnde Person, wie es nur wenige gibt.
Sie war sechs Jahrzehnte lang Gewerkschaftsmitglied und wurde am 1.4.1964
Beschäftigte des DGB Saar. Bis zum Eintritt in den Ruhestand am 1.11.1993 hat
sie für den DGB gearbeitet. In vielen ihrer zahlreichen Ämter und
Verantwortungen war sie eine Vorreiterin für Gleichberechtigung."
So war Lucie Meyfarth von 1976 bis 1988 die erste ehrenamtliche Vorsitzende
der Gewerkschaft HBV, außerdem von 1985 bis 1993 als erste Frau hauptamtliche
Vorsitzende des DGB-Kreises Neunkirchen. Sie hat sich ein ganzes Leben lang
mit Entschlossenheit für die Rechte der Frauen eingesetzt - unter anderem im
Landesfrauenausschuss des DGB Saar, dem sie von 1976 bis 1986 als Vorsitzende
vorstand. Ab 1977 engagierte sie sich in der Arbeiterwohlfahrt, war u.a. von
2000 bis 2008 Mitglied im AWO-Landesvorstand.
Für ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement erhielt Lucie Meyfarth 2010
die Bundesverdienstmedaille.
Auch noch in schwerer Krankheit war Lucie Meyfarth aktiv. So wirkte sie bei
der Revue "Brot und Rosen und morgen noch mehr..." am Internationalen
Frauentag 2011 in der Rolle als Clara Zetkin mit. Der DGB Saar wird Lucie
Meyfarth ein ehrendes Andenken bewahren.
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Kontakt:
DGB Saar
Pressesprecher
EURES-Berater
- Thomas Schulz -
Fritz-Dobisch-Str. 5
D-66111 Saarbrücken
Fax: 0049(0)681-4000120
Tel.: 0049(0)681-4000123
Mobil: 0049(0)151-14274847
eMail: thomas.schulz@dgb.de
http://west.dgb.de/saar
Verfasst am 29.12.2011 18:39:53 Uhr Neujahrswünsche Das alte Jahr, liebe Bürgerinnen und Bürger, ist mit keinen guten Nachrichten zu Ende gegangen.
Sozialprojekte, die seit vielen Jahren in Sulzbach Arbeitslose eine Chance geben, werden dieses Jahr ohne örtliche Hilfe nicht überstehen!
Der Spruch zu Weihnachten, den Eugen Roth, Landesvorsitzender DGB Saar in einem Brief zitierte:
„ Es werden so viele schöne Worte über Freiheit geredet, aber nichts in der Welt macht so unfrei wie Armut ( Martin Andersen Nexö 1869-1954 dänischer Schriftsteller)“, trifft den Nagel auf den Kopf!
Da gibt es z. Bsp. Stadträte, die nichts gegen eine kommunale Schuldenbremse machen und kein Wort über das Sterben von Sozialprojekten sagen. Auch versuchen sie keine Initiative, sich wenigstens dagegen zu wehren, obwohl alle wissen, wie es aussieht, wenn diese Arbeiten vor Ort nicht mehr geleistet werden. Dafür bekamen die DGB Senioren Sulzbach eine Antwort! Ihre Mitarbeit im Seniorenbeirat ist nicht mehr erwünscht.
Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht, aber es ist so wie es ist, das alte Jahr ist vorbei und der DGB Ortsverband Sulzbach beginnt das neue Jahr mit der Zusicherung das wir weiterhin, sowohl mit Bürgermeister Adam als auch mit den Fraktionen im Sulzbacher Stadtrat dialogfähig bleiben!
Auch werden wir ab Februar 12 dem Sulzer weiterhin die Treue halten, egal was kommt.
Die DGB Senioren Sulzbach werden in ihrem 1. Treffen 2012 alle willkommen heißen, die weiterhin ehrenamtlich für die Stadt mit uns zusammenarbeiten wollen. Das erste Treffen ist für den Dienstag, 31.01.11 Uhr Naturfreundehaus Sulzbach, 17.00 Uhr terminiert. Bei Schnee oder Eis bitte nachfragen ob das Treffen stattfinden kann unter moogr@web.de.
Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürger ein gesundes und gutes Jahr 2012!
Eure
Rosemarie Moog
DGB Vorsitzende Sulzbach
Verfasst am 25.11.2011 13:33:41 Uhr Ein Gesamt Gesselschaftliches Problem- Rechter Terror..... Rechter Terror: Ist die NPD überhaupt das Problem?
Wieder und wieder werden in Deutschland Menschen aufgrund ihrer Herkunft
diskriminiert, bedroht und ermordet. Dabei ist die jüngste Serie von Morden
an acht türkischstämmigen und einem griechischen Kleinunternehmer und der
Heilbronner Polizeibeamtin Michèle Kiesewetter nur tragischer Höhepunkt einer
ganzen Ära von Gewalttaten mit rechtem Hintergrund.
Der öffentliche Diskurs zu diesem Thema dreht sich jedoch meist um eine
singuläre Forderung: "Verbietet die NPD!" "Diese gebetsmühlenartig
wiederholte Forderung der Politik ist in der medialen Betrachtung absolut
vorherrschend und verstellt den Blick auf die weitgehend unbeobachteten
Aktivitäten rechter Strukturen in Kameradschaften, autonomen Nationalisten
und ähnlichen verfassungsfeindlichen Gruppierungen. Das Mantra "NPD
verbieten" wird keine der Probleme des Rechtsterrorismus lösen, sondern ist
nur ein Placebo.", so Hanne Wendorff, Projektleiterin des Netzwerks für
Demokratie und Courage Saar (NDC). "Seit je her existieren neben der NPD
zahlreiche Organisationen und lose Zusammenschlüsse von äußerst
gewaltbereiten Rechten, die sich durch ein demokratie- und
verfassungsfeindliches Weltbild auszeichnen.
Das Verbot einer einzelnen Partei ist unseres Erachtens zu kurz gedacht. Die
Vergangenheit hat gezeigt, dass erst durch die Verbotsanträge Anfang der
90erJahre als direkte Reaktion des demokratischen Verfassungsstaates auf die
Pogrome in Mölln, Solingen, Rostock-Lichtenhagen und Saarlouis das Prinzip
der Freien Kameradschaften breiten Zuspruch in der Szene erfuhr.", so
Wendorff weiter. "Es ist fraglich, welche Wirkung beispielsweise die Verbote
von Wiking-Jugend, Blood & Honour und Skinheads Sächsische Schweiz überhaupt
hatten. Nach dem Verbot der Wiking-Jugend gingen deren Ideologie und Kader
nahtlos in der Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) auf. Nach deren Verbot
2009 übernahm diese Rolle die "Interessengemeinschaft Fahrt und Lager", eine
Unterorganisation der Jungen Nationalen (JN)." erläutert Wendorff.
"Weiterhin wird in der aktuellen Debatte vernachlässigt, dass
menschenverachtende Einstellungen und Hassverbrechen dezidiert
Alleinstellungsmerkale von rechtem Denken sind. Eine Aufrechnung linker und
rechter Gewalt gegeneinander macht unter diesem Gesichtspunkt keinen Sinn."
Das Netzwerk für Demokratie und Courage Saar und seine Mitgliedsverbände
treten dafür ein, dass sich Politik und Medien des latenten rechten
Einstellungspotentials in der Mitte der Gesellschaft bewusst werden und
Rassismus als gesamtgesellschaftliches Problem wahrnehmen.
"Unsere Forderung lautet: Die Menschen in diesem Land müssen sich bewusst
werden, dass rechten und menschenverachtenden Einstellungen in all ihren
Facetten entgegenzutreten ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag ist.", so Eric
Brandstetter, ehrenamtlicher Teamer beim NDC Saar." Mit Parteien muss sich
auf demokratischem Wege auseinandergesetzt werden, indem man ihre Ideologie
demaskiert und sie als Feinde der demokratischen Gesellschaft entlarvt.
Gleichzeitig muss sich die Zivilgesellschaft ihrem präventiven Auftrag
bewusst werden, denn Dummheit lässt sich nicht verbieten, sondern nur durch
Aufklärung beheben", so Brandstetter abschließend.
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KONTAKT (für Rückfragen)
Netzwerk für Demokratie und Courage Saar e.V.
Fritz-Dobisch-Straße 5
66111 Saarbrücken
Telefon: 06841- 4 000 119
Fax: 06841- 4 000 120
Mail: buero@ndc-saar.org
Homepage: www.netzwerk-courage.de
Ein NPD Verbot- wird aus Sicht des DGB positiv beurteilt, dennoch möchten wir auch auch andere Meinungen, die ich auch als ein großes Problem ansehe, hier veröffentlichen.
Ich trete für ein NPD Verbot plus breite gessellschaftliche Aufklärung ein, dies muß finanziert werden!
Rosemarie Moog
Verfasst am 26.09.2011 10:44:32 Uhr Buchlesung, Dienstag 27.09.11, 19.00 Uhr Salzbrunnenhaus mit Dolly Hüther In Zusammenarbeit mit den DGB Senioren Sulzbach findet eine interessante Buchpräsentation statt:
Dolly Hüther: "DER fadenreiche KOKON"
Inhalt:
Da fällt die Liebe ins Alter ein und fragt danach, ob eine oder einer mit ihr Schritt hält? Marianne, eine Frau von bald 80 Jahren, und Holger, nur ein Jahrzehnt jünger, stolpern mehr als dass sie tanzten in eine Liebesgeschichte hinein, deren Tempo eher einer Achterbahnfahrt gleicht kommt und sogar ähnelt. Gleichwohl wird das Erlebnis von Zusammensein und erfüllter Sexualität keineswegs nur zu einem Versprechen und als solches verfolgt. Zum Glück (auch für die Lesenden) atmet Marianne unterwegs des Öfteren aus und ein - indem sie ihren intimsten Gedanken Luft verschafft, Erinnerungen zulässt und fiktive Episoden spinnt, wie geschaffen, um nicht schweratmig zu werden in der Enge eines Beziehungs-Kokons.
Dolly Hüther: geb. 24.05.1932 in Saarbrücken, verwitwet, zwei erwachsene Söhne, Rentnerin, Autorin
Werdegang: Erlernter Beruf: Zahnärztliche Helferin, danach Hausfrau. Als Seniorinnen-Studierende hineingehört in die Fachbereiche Soziologie, Sozialpsychologie, kritische Kriminologie, Philosophie, Erziehungswissenschaft, Vergleichende Literaturwissenschaft
Termin: Dienstag, 27.09.2011, 19:00 Uhr
Ort: Salzbrunnenhaus, Auf der Schmelz
Eintritt frei
Verfasst am 13.09.2011 08:47:29 Uhr Der Abstieg- Lesung mit Wolfgang Willems und Diskussion 21.09.11 EINLADUNG
LESUNG und DISKUSSION
Seit Einführung der „Hartz-Gesetze“ist das soziale Klima in Deutschland von Angst und Unsicherheit geprägt (zitiert nach Annemarie Buntenbach auf einer Mai-Kundgebung 2008)
Sozialer Abstieg ist seither auch für die Mittelschicht eine realistische Perspektive geworden.
Schnell kann der Verlust des Arbeitsplatzes die Abhängigkeit von sozialen Transfers bedeuten.
Besonders betroffen davon sind Familien mit Kindern.
In einer Studie von 2010 geht das DIW davon aus, das die Mittelschicht in den letzten
10 Jahren um ca 4,6 Millionen Menschen geschrumpft ist (stark befördert durch die „Finanzkrise“) und dies bei stärker gewordener Spaltung der Gesellschaft in Arme und Reiche.
Aber was verbirgt sich hinter diesen Zahlen? Wie ist es möglich, dass auch qualifizierte Arbeiter und Angestellte in die Spirale von Arbeitslosigkeit, Niedriglohnjobs und Hartz IV geraten?
Wolfgang Willems, Sulzbacher Autor und Stadtratsmitglied (Die Linke) beschreibt in
seinem Buch „Der Abstieg“ genau einen solchen Prozess. Die von Wolfgang Willems beschriebene Handlung ist fiktiv, aber auf Tausende von Einzelfällen aus jedermanns persönlichen Umfeld anwendbar.
Wir laden Sie zur Lesung und Diskussion mit Wolfgang Willems,
am 21.09.2011, 19.00 Uhr
in die Buchhandlung Strauß (Sulzbachtalstraße 64 in Sulzbach) ein.
Moderation: Thomas Schulz (DGB Saar)
Der Eintritt ist frei.
Eine gemeinsame Veranstaltung von DGB Saar, DGB Ortsverband Sulzbach, Fraktion „Die Linke“ Sulzbach, Koordination saarländischer Arbeitsloseninitiativen (KSA) und der Buchhandlung Strauß
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